Woinemer Kultur sin mer

Die Spitzklicker, Xangpur, Odenwälder Shanty Chor, Matthias Jung , Carsten Langner & Adax Dörsam

Die große Kunst der Kleinkunst: Die Spitzklicker, Xangpur, Odenwälder Shanty Chor, Adax Dörsam mit Carsten Langner und Matthias Jung

„Woinemer Kultur sin mer“ hieß es im Jahre 2001 zum ersten Mal im Rahmen des Weinheimer Kultursommers. Keiner hätte damals gedacht, dass diese Veranstaltung dermaßen einschlägt, dass sie zehn Jahre ausverkauft sein wird. Die Stadthalle brodelte jedes Mal beim mehrstündigen Programm. Zum Auftakt hatte Franz Kain als Moderator und Veranstalter die große Kunst der Kleinkunst „Open Air“ im Weinheimer Schlosshof versammelt. „Und dort wollte ich ein Revival starten, sieben Jahre nach dem Ende der Reihe. Dafür musste ich allerdings Xangpur reaktivieren, was mir in einem Gespräch mit unserem ehemaligen Spitzklicker-Pianisten Uli Helmke zu meiner großen Freude gelungen ist. Jetzt kann die große Woinemer Wiedervereinigung stattfinden“, sieht Kain dem 27 Juni (20 Uhr) mit strahlenden Augen entgegen.

Einen großen Teil Weinheimer Kultur sind die über 30 Protagonisten des Abends allemal, daher auch der Dialekt-Titel „Woinemer Kultur sin mer“. Von Kabarett (Die Spitzklicker und Matthias Jung) über A-cappella-Gesang (Xangpur) bis hin zu Seemannsliedern (Odenwälder Shanty Chor) spannt sich wieder der Bogen. Dazu kommt noch das Duo Carsten Langner und Adax Dörsam die in Liedermacher-Manier durchaus auch satirische Beiträge liefern werden.

„Das Zusammengehörigkeitsgefühl auf und hinter der Bühne macht allen sehr viel Spaß, hat uns damals wie heute zusammengeführt, überträgt sich aufs Publikum und wird die Menschen zum Lachen zu bringen – sowohl kabarettistisch als auch musikalisch“, ist Franz Kain von der Mischung des Programms überzeugt.
Wenn sich Kabarett und A-Cappella-Gesang und viele comedyantische Einlagen rasant abwechseln, springt sicherlich der Funke über. Ein Pointen-Feuerwerk wird auch in diesem Jahr abgebrannt, bei dem eines sicher ist: Die Zuschauer erleben die große Kleinkunst der Kleinkunst in einem reizvollen, außergewöhnlichen Ambiente umrahmt von Weinheims Schlossgebäude.

Die Mischung macht den Reiz aus und natürlich die zu erwartenden Highlights, die die Künstler aus ihren jeweiligen Programmen zum Besten geben. Und wer weiß – „Ich kann nichts versprechen“, so Kain – vielleicht gibt es an diesem Abend als Programmpunkt auf der Bühne auch mal eine Vereinigung verschiedener Ensembles.

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